Definition

Gewohnheit = Handlung die ohne bewusstes Nachdenken abläuft. Handlung bei der es schwerer ist sie sein zu lassen als sie zu tun.

Gewohnheiten sind Fluch und Segen zugleich. Sie geben und die Möglichkeit eine unliebsame Handlung in unser Leben zu integrieren, ohne dauerhaft Willenskraft aufbringen zu müssen (z.B. Sport, früh aufstehen). Leider kann auch der Gegenfall eintreffen: Man integriert eine unliebsame Handlung in sein Leben und wird sie nicht mehr los (z.B. Rauchen, Fernsehen). Deshalb ist es umso wichtiger die eignen Gewohnheiten unter Kontrolle zu halten.

 

7 Schritte um schlechte Gewohnheiten abzulegen

Schritt 1: Überlege welches positive Gefühl dir die Gewohnheit verschafft, die du ablegen möchtest. Beispiel: Das Rauchen verschafft einigen Leuten ein Gefühl der Entspannung.

Schritt 2: Überlege was dir das gleiche Gefühl verschafft, wie die Gewohnheit die du ablegen möchtest. Beispiel: Musikhören oder Eine Tasse Tee kann auch Entspannend wirken.

Schritt 3: Verbinde extreme negative Emotionen mit der abzulegenden Gewohnheit. Beispiel: Raucher sollten sich über jede negative Eigenschaft dieser schlechten Angewohnheit in klaren werden.

Schritt 4: Sorge dafür, dass du die negativen Emotionen, in Bezug auf die schlechte Gewohnheit, in Erinnerung behältst. Beispiel: Bilder aufhängen die einen daran erinnern oder ein passendes Bild als Smartphone oder PC-Hintergrund.

Schritt 5: Überlege dir etwas nerviges, das du tust, sobald du in Versuchung gerätst undiszipliniert zu werden. Beispiel: 10 Liegestütze, oder dreimal so hoch Springen wie es nur geht, oder einmal so laut es geht Schreien. (Zu Not können auch weniger peinliche Ersatzhandlungen verwendet werden, falls man sich in der Öffentlichkeit befindet).

Wichtig: Jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn du daran denkst die schlechte Gewohnheit wieder aufzunehmen, dann führe diese nervige Handlung aus. Dein Gehirn lernt so, dass die Gedanken, die bisher zu der schlechten Gewohnheit geführt haben, jetzt zu etwas extrem nervigen führen. Es wird so schneller merken, dass diese Gedanken nicht mehr von Vorteil sind.

Schritt 6: Versuche so oft es nur geht die Handlungen aus Schritt zwei zum Gewinnen von positiven Emotionen zu nutzen.

Schritt 7: Baue sozialen Druck auf. Erzähle möglichst allen Leuten aus deinem Umfeld von deinem Vorhaben. (Und warne sie am besten auch gleich, dass du in nächster Zeit des Öfteren zu plötzlichen Trainingseinheiten neigst 😉 ).

 

Tipps um neue Gewohnheiten zu etablieren

Das Angewöhnen neuer Gewohnheiten ist etwas einfacher als Schlechte abzulegen. Das heißt aber nicht, dass es leicht wird. Je nachdem um welche Gewohnheit es sich Handelt und wie komplex diese ist, kann es einiges an Willenskraft kosten diese zu etablieren.

Wie du dich an neue Gewohnheiten gewöhnst habe ich schon im Artikel über Selbstdisziplin genau erklärt. Lies ihn dir auf jeden Fall durch, er ist sehr hilfreich und bietet einzigartige Tipps.

 

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