Flow-Erlebnis
Das Bild zeigt, dass das Flow Erlebnis aus dem perfekten Zusammenspiel von Anforderung und Fähigkeiten entsteht.

 

Definition

Der Flow ist ein Zustand der absoluten Konzentration und Motivation. Während des Flows ist man so stark konzentriert, dass man nicht einmal bemerkt, dass man gerade im Flow ist. Erst mit dem Beenden des Flowerlebens, welches als eine Art „Aufwachen“ wahrgenommen wird, wird einem bewusst, dass man gerade im Flow war.

 

Synonyme

  • Flusserleben
  • Schöpferische Leidenschaft

 

Merkmale des Flowerlebens

Merkmal 1: Involviertheit

Während des Flows ist die Handlung das einzig wichtige. Andere Dinge geraten vollkommen in den Hintergrund.

 

Merkmal 2: Gefühl starker Kontrolle

Im Flow hat man das Gefühl die Situation zu 100% unter Kontrolle zu haben. Man ist so sehr auf die Handlung konzentriert, dass man es nicht bemerkt, dass auch äußere Umstände Einfluss auf die Handlung nehmen könnte.

 

Merkmal 3: Bewusstsein und Handlung verschmelzen

Da die Konzentration zu 100% auf die Handlung gerichtet ist wird die Umwelt und auch der eigene Körper nicht mehr Wahrgenommen. Der Fokus auf die Handlung nimmt das volle Bewusstsein in Anspruch.

 

Merkmal 4: Zeitverzerrung

Nach dem beenden des Flows kann man nicht sagen wie lange man gerade im Flow war. Da die Umwelt nicht wahrgenommen wird hat man im Flowzustand auch kein Zeitgefühl mehr.

 

5 Tipps um in den Flow zu kommen

Während des Flows ist man zu 100% auf die Tätigkeit konzentriert, die gesamte Umwelt wird nicht mehr wahrgenommen, einzig und allein die Tätigkeit zählt. Es dürfte klar sein, dass man in einem solchen Zustand ein extremes Leistungspotenzial hat. Deshalb gibt es jetzt 5 Tipps wie man in den Flowzustand kommt.

 

Tipp Nr.1: Ein klares Ziel haben

Ein klares Ziel zu haben ist nicht nur ein Tipp um in den Flowzustand zu kommen sondern Voraussetzung. Ohne ein Ziel ist es nicht möglich diesen Zustand zu erleben.

 

Tipp Nr.2: Neue Aufgabe, die nicht zu schwer und nicht zu leicht ist

Der Schwierigkeitsgrad der Aufgabe spielt eine entscheidende Rolle. Die Aufgabe sollte einen zwar herausfordern, aber nicht so sehr das man ins Zweifeln geraten könnte. Am besten ist der Schwierigkeitsgrad ein klein wenig höher als bei bisherigen Aufgaben.

 

Tipp Nr.3: Störende Elemente beseitigen

Um die eigenen Motivation durch einen Flow in Schwung zu bringen, ist es nötig eine arbeitsfreundliche Umgebung zu schaffen. Dies bedeutet:

  • Ablenkungen beseitigen (z.B. Handy, Lärm, Unterbrechungen durch andere)
  • Selbst in guter Stimmung sein
  • Schlechte Gruppenstimmung vermeiden
  • Kein Zeitdruck!

 

Tipp Nr.4: Direktes Feedback

Eine weitere Vorrausetzung für eine Flow-Motivation ist, dass man ein direktes Feedback über das Gelingen der Aufgabe bekommt. Anders formuliert: Man muss merken, dass die Handlung zielführend ist oder nicht.

 

Tipp Nr.5: Auf die Handlung konzentrieren

Um leichter in den Flow zu kommen ist es hilfreich sich auf die Handlung zu konzentrieren und nicht auf sich selbst.

 

Die Flowtheorie stammt von Mihály Csíkszentmihályi.

Die Qualität des folgenden Videos ist leider nur bei 240p, aber der Ton ist gut.

 

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