Definition

Anreize sind Reize auf die man reagiert. Diese liegen generell innerhalb einer Person, können aber von außen oder innen verursacht werden. Äußere Anreize bzw. Reize sind alles was man mit seinen Sinnen wahrnehmen kann. Aber auch Gedanken oder das fühlen von Hunger können Anreize sein.

Synonym

  • Beweggrund

 

Beispiel

Angenommen eine Person spürt zwei Reize: Den Geruch von frisch gekochtem Essen und das sehen von frischen Sprudelwasser. Er muss sich jetzt entscheiden ob er zuerst etwas isst oder das Glas Wasser trinkt.

Auf den Reiz auf welchen die Person reagiert, wird als Anreiz bezeichnet. Wendet sie sich dem Essen zu, war der Geruch des Essens der Anreiz dafür. Wendet er sich dem Glas Wasser zu, war dieses der Anreiz.

Anmerkung: Zu jedem Anreiz gibt es immer ein Bedürfnis das befriedigt werden will. In dem Beispiel oben ist es das Hunger oder das Durst Bedürfnis.

 

Anreize in der Motivationspsychologie

Anreize sind ein wichtiger Bestandteil der Motivation. Erst das Zusammentreffen von Motivationsfaktoren aus der Umwelt (z.B. Anreize) und Faktoren in einer Person (z.B. Bedürfnisse, Interessen, usw.) ermöglichen eine Motivation.

Siehe auch: Motivation

 

Zwei Arten von Anreizen: Tätigkeits- und Zweckanreiz

Zweckanreize = Das Ergebnis der Handlung stellt den Anreiz dar (z.B. Arbeiten um Geld zu verdienen, Lernen um guten Noten zu bekommen, Sport treiben um gesund zu bleiben). Siehe auch: Extrinsische Motivation.

Tätigkeitsanreize = Die Handlung selbst stellt den Anreiz dar (z.B. Arbeiten weil es einen erfüllt, Sport machen weil man den Sport gerne macht). Siehe auch: Intrinsische Motivation.

 

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